Espresso Kenya Nyeri Giza


Espresso Kenya Nyeri Giza

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Espresso aus 100% Kenya!

Aromatisch, rund & fein: Unser direct-trade-Kenya-Kaffee als dunkle Röstung! Den Versuch für unseren Kenya-Abend, aus den "alten" Arabica-Sorten SL 28 und SL 34 einen Espresso zu rösten, fanden unsere Gäste so gelungen, dass wir diesen Espresso sehr gerne behalten haben!

Deshalb: unbedingt als Espresso probieren!

Am Mount Kenya im Anbaugebiet Nyeri wird mit Unterstützung des KEDOVO-Kaffeeprojektes, in ca. 1.750 m Höhe, dieser wunderbare Kaffee angebaut!

Dieses Gebiet ist bekannt für seine roten Böden, die mit Vulkanmineralien angereichert sind. Während des ganzen Jahres herrschen hier mäßige Niederschläge. Diese Bedingungen ergeben eine gute Kombination für den Anbau von aromatischem und geschmackvollem Kaffee:

Der Prozess des Kaffeeanbaus ist langwierig und ermüdend. Es vergeht eine lange Zeit, bis die ersten Kirschen gedeihen und bis die erste Ernte eingefahren werden kann. Die Ernte von Hand erfordert eine große Sorgfalt und ist mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Sobald die Kirschen überreif sind, fallen sie auf den Boden und eine Weiterverarbeitung ist nicht mehr möglich. Auch deshalb sind eine sorgfältige Überwachung der Reifung und ein häufigeres Pflücken erforderlich.

Obwohl die Kaffeebauern in der Region Nyeri einen solch hohen Aufwand betreiben, werden viele nicht angemessen für ihren Einsatz entlohnt. Sie sind abhängig von der Gnade der Zwischenhändler und Makler, die eine Qualitätsbewertung der Ernte vornehmen und diese aufkaufen, dabei jedoch oft nur einen Hungerlohn für die wertvollen Kaffeebohnen bezahlen. In den Prozess der Qualitätsbestimmung und die Preisverhandlungen sind die einzelnen Kleinbauern jedoch nicht eingebunden und werden häufig übergangen. Viele Kleinbauern können sich dadurch z.B. das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr leisten und haben daher beschlossen, dem Kaffeeanbau den Rücken zu kehren und sich für die Rodung ihrer Kaffeefelder entschieden, um in Zukunft anstelle der Kaffeesträucher Mais und Bohnen anzubauen.

Der Grund: Mit den geringen Einnahmen aus dem Kaffeeanbau können viele der Kleinbauern ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr decken. Dagegen sind die Einnahmen aus dem Anbau von Mais und Bohnen verlässlicher und auch die Produktionskosten sind geringer.

Durch das KEDOVO-Kaffeeprojekt soll sichergestellt werden, dass die Kleinbauern weiterhin ihren Kaffee anbauen können und dabei sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig handeln können. Wir wollen, dass die Landwirte vor Ort in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen und für ihre Mühe fair entlohnt werden.

KEDOVO unterstützt die Kaffeefarmer daher durch folgenden Aktivitäten:

  • Landwirtschaftliche Schulungen der Bauern, um eine Verbesserung der Kaffeemenge und Kaffeequalität zu erreichen. Diese Schulungen werden durch qualifizierte Trainer für nachhaltige Agrarwirtschaft durchgeführt. Die Kaffeebauern übernehmen eine aktive Rolle bei der Sicherstellung der Qualität, damit der Kaffee so angebaut, geerntet, sortiert und klassifiziert wird, dass eine bestmögliche Qualität erzielt werden kann
  • Einrichtung eines Kaffee-Qualitätszentrums: Die Qualität des geernteten Kaffees soll fair beurteilt werden. Den Bauern gegenüber kann dadurch transparent vermittelt werden, welche Qualität ihr Kaffee aufweist und welche Qualität die Käufer am meisten schätzen.
  • Verbesserter Marktzugang durch eine Selbstvermarktung des Kaffees: Der Verzicht auf Zwischenhändler verbessert die Transparenz in der Lieferkette und vereinfacht den Handelsweg. Der Kaffee kann direkt auf dem internationalen Markt verkauft werden und es kann sichergestellt werden, dass die Kaffeebauern einen fairen Preis für ihren Kaffee erhalten.
  • Mitte September 2016 wurde das Solarenergie-Projekt zugunsten der Kaffeefarmer der Ndurutu Wet Mill gestartet. Mit diesem Projekt soll Licht in die Häuser der Kaffeebauern bringen, da viele der Familien bis heute noch nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Die Kaffeebauern verwenden bisher kleine Kerosinlampen, um ihre Häuser zu beleuchten. Aufgrund der offenen Flamme der Kerosinlampen besteht das Risiko einen Brand zu verursachen. Gleichzeitig gefährdet die Verbrennung des Kerosins auch die Gesundheit der Familien und bietet nur eine geringe Lichtstärke. Mit den kleinen Solaranlagen der Firma „Greenlight Planet“ wird die Situation der Familien im Hinblick auf die Stromversorgung verbessert. Jede Solaranlage beinhaltet drei Lampen, die in den Räumlichkeiten der Kaffeebauern installiert werden. Daneben bieten die Anlagen auch die Möglichkeit, kleine Elektrogeräte wie Handys oder Radios anzuschließen.

Neben der Unterstützung für Kaffeefarmer betreibt KEDOVO noch weitere Projekt, z.B. für Schulen und eine Werkstatt für behinderte Menschen!

Wir haben uns persönlich im Januar 2020 vor Ort von diesem Projekt überzeugen können und möchten dieses sehr gerne weiter unterstützen!

Lesen Sie mehr über KEDOVO:

https://www.kedovo.org/deutsch/%C3%BCber-kedovo/

 

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