Kenya Nyeri Ndurutu


Kenya Nyeri Ndurutu

Auf Lager

ab 7,65
Preis inkl. 2,19 € Kaffeesteuer (je kg),
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand


Am Mount Kenya im Anbaugebiet Nyeri werden mit Unterstützung des KEDOVO-Kaffeeprojektes, in ca. 1.750 m Höhe, die Arabica-Sorten SL28 & SL34 angebaut!

Dieses Gebiet ist bekannt für seine roten Böden, die mit Vulkanmineralien angereichert sind. Während des ganzen Jahres herrschen hier mäßige Niederschläge. Diese Bedingungen ergeben eine gute Kombination für den Anbau von aromatischem und geschmackvollem Kaffee:

Fülliger Körper und herrlich aromatisch, mit  Zitrus-, Vanille- & Walnussnoten.

Der Prozess des Kaffeeanbaus ist langwierig und ermüdend. Es vergeht eine lange Zeit, bis die ersten Kirschen gedeihen und bis die erste Ernte eingefahren werden kann. Die Ernte von Hand erfordert eine große Sorgfalt und ist mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Sobald die Kirschen überreif sind, fallen sie auf den Boden und eine Weiterverarbeitung ist nicht mehr möglich. Auch deshalb sind eine sorgfältige Überwachung der Reifung und ein häufigeres Pflücken erforderlich.

Obwohl die Kaffeebauern in der Region Nyeri einen solch hohen Aufwand betreiben, werden viele nicht angemessen für ihren Einsatz entlohnt. Sie sind abhängig von der Gnade der Zwischenhändler und Makler, die eine Qualitätsbewertung der Ernte vornehmen und diese aufkaufen, dabei jedoch oft nur einen Hungerlohn für die wertvollen Kaffeebohnen bezahlen. In den Prozess der Qualitätsbestimmung und die Preisverhandlungen sind die einzelnen Kleinbauern jedoch nicht eingebunden und werden häufig übergangen. Viele Kleinbauern können sich dadurch z.B. das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr leisten und haben daher beschlossen, dem Kaffeeanbau den Rücken zu kehren und sich für die Rodung ihrer Kaffeefelder entschieden, um in Zukunft anstelle der Kaffeesträucher Mais und Bohnen anzubauen.

Der Grund: Mit den geringen Einnahmen aus dem Kaffeeanbau können viele der Kleinbauern ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr decken. Dagegen sind die Einnahmen aus dem Anbau von Mais und Bohnen verlässlicher und auch die Produktionskosten sind geringer.

Durch das KEDOVO-Kaffeeprojekt soll sichergestellt werden, dass die Kleinbauern weiterhin ihren Kaffee anbauen können und dabei sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig handeln können. Wir wollen, dass die Landwirte vor Ort in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen und für ihre Mühe fair entlohnt werden.

KEDOVO unterstützt die Kaffeebauern daher durch folgenden Aktivitäten:

  • Landwirtschaftliche Schulungen der Bauern, um eine Verbesserung der Kaffeemenge und Kaffeequalität zu erreichen. Diese Schulungen werden durch qualifizierte Trainer für nachhaltige Agrarwirtschaft durchgeführt. Die Kaffeebauern übernehmen eine aktive Rolle bei der Sicherstellung der Qualität, damit der Kaffee so angebaut, geerntet, sortiert und klassifiziert wird, dass eine bestmögliche Qualität erzielt werden kann
  • Einrichtung eines Kaffee-Qualitätszentrums: Die Qualität des geernteten Kaffees soll fair beurteilt werden. Den Bauern gegenüber kann dadurch transparent vermittelt werden, welche Qualität ihr Kaffee aufweist und welche Qualität die Käufer am meisten schätzen.
  • Verbesserter Marktzugang durch eine Selbstvermarktung des Kaffees: Der Verzicht auf Zwischenhändler verbessert die Transparenz in der Lieferkette und vereinfacht den Handelsweg. Der Kaffee kann direkt auf dem internationalen Markt verkauft werden und es kann sichergestellt werden, dass die Kaffeebauern einen fairen Preis für ihren Kaffee erhalten.

 

Lesen Sie mehr über KEDOVO:

https://www.kedovo.org/deutsch/%C3%BCber-kedovo/

Diese Kategorie durchsuchen: Sortenreine Kaffees